Das Zaubermittel Dankbarkeit
Ein undankbarer Mensch hat selten gute Laune. Er ist viel zu sehr damit beschäftigt, sich zu überlegen, was ihm fehlt oder worauf er eigentlich Anspruch hätte. Geht es dem Kollegen – natürlich unverdientermaßen – nicht viel besser als einem selbst? Ach, wie könnte das Leben schön sein, wenn nur nicht ... Doch wenn man es richtig bedenkt, ist eigentlich nichts selbstverständlich: weder der eigene Job, noch die Freundschaften, noch die Gesundheit oder das Dach über dem Kopf – ein „Anspruch“ darauf existiert nicht wirklich.
Gute Laune und Dankbarkeit gehen Hand in Hand. Mache jeden Tag, gleichgültig in welcher Stimmung Du gerade bist, folgende kleine Übung: Zähle an deinen Fingern fünf Dinge ab, für die Du dankbar bist. Das kann der erste Sonnenstrahl nach einem Regentag sein, die Tatsache, dass heute kein Stau war, dass der Zahnarzt nichts zum Bohren gefunden hat – egal, was Dir in den Sinn kommt. Wichtig ist, dass Du die Dankbarkeit fühlst – und dass Du jeden Tag neue Gründe findest. Keine Angst, die Argumente werden Dir nicht ausgehen! Diese Übung wird – langfristig betrachtet – potenzielle Miesepetrigkeit effektiv verscheuchen.
Wenn Du magst, kannst Du die Dinge, für die Du dankbar bist, auch in einem Notizbuch aufschreiben. Ich vergleiche das gerne mit der Metapher eines Bankkontos, wenn Du täglich Einzahlungen tätigst, hast Du schon bald eine Fülle an Dankbarkeit gesammelt, was sich auf deine Stimmung positiv auswirkt und nicht nur dich glücklicher macht, sondern auch die Menschen um Dich herum!